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        <name>Portwein-Shop</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-20T12:38:54+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Übersicht der gehobenen Ruby Style Portweine</title>
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                                            Die verschiedenen Kategorien beim Portwein 
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                 Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Überblick über die charakteristischen Eigenschaften der verschiedenen Portwein-Kategorien geben. Jede Kategorie hat seine eigene sensorische, olfaktorische und gustatorische Eigenheit. 
  Der Ruby Reserve Port   Der Ruby Reserve Port wird vor der Abfüllung zwischen 3 und 5 Jahre im großen Holzfass gelagert. Diese Fässer haben ein Volumen von bis zu 100.000 Litern und hier entwickelt der Ruby Reserve Port seinen vollen Körper und seine satte und tiefe rubinrote Farbe. Der Ruby Reserve ist ein Verschnitt aus verschiedenen Jahrgängen und das Ziel des Winemakers (oder auch der Winemakerin) ist es, die Stylistik des jeweiligen Hauses herauszuarbeiten und eine über die Jahre konstante Qualität zu erzeugen. Einige Winzer etikettieren Ihre Weine mit der Kategoriebezeichnung, so etwa Kopke mit seinem Kopke Ruby Reserve oder auch Quinta do Noval. Andere Winzer hingegen geben ihren Ruby Reserve Ports spezielle Namen, wie etwa der sehr beliebte Six Grapes von Graham´s oder auch Sotto Voce von Burmester.   Der LBV Port  Im Gegensatz zum Ruby Reserve Port stammen die Trauben für den LBV, den late bottled Vintage Port, aus einem einzigen Jahr. Dieses Jahr ist auch immer auf dem Etikett zu finden und der Port spiegelt damit die für das entsprechende Erntejahr typischen Bedingungen wieder. Er lagert nach der Ernte vier bis sechs Jahre im Fass und wird gefiltert auf die Flasche gebracht. Damit ist er direkt nach dem Kauf trinkbar und muss nicht dekantiert werden. Einige Häuser, so zum Beispiel die Quinta do Noval, füllen ihre LBV Ports ungefiltert ab, so dass die Weine in der Flasche noch weiter reifen und man sie vor dem Genuß dekantieren sollte. Daher sollte man vor dem Öffnen eines BV immer auf dem Etikett nach dem &quot;unfiltered&quot; Ausschau halten. LBV Ports besitzen ein tiefes Rubinrot, sind aufgrund des ausgeprägten Körpers sehr vollmundig und dabei dennoch frisch und jung.    Vintage Port  Der Vintage Port ist zweifellos das Beste was aus einer Traube aus dem Dourotal werden kann. Vintage Ports werden nur in den Jahren erzeugt, in denen herausragende Rahmenbedinungen herrschten und damit die Lese nur hervorragende Qualitäten brachte. Diese hervorrangenden Bedindungen werden vom Instituto do Vinho do Porto, einer staatlichen Kontrollinstanz, überwacht und deklariert, so dass sichergestellt, ist, dass der Vintage Port immer nur in höchster Qualität auf den Markt kommt. In der Vergangenheit wurden &quot;Vintage Jahrgänge&quot; etwa zwei bis dreimal je Dekade deklariert. Allein dies zeigt, wie streng die Kriterien für den Vintage sind. Einmal geerntet lagert der Wein zwei bis drei Jahre in großen Fässern bevor er abgefüllt wird. Nun beginnt die eigentliche Magie, denn die Metamorphose des Vintage Ports vollzieht sich in der Flasche und kann über mehrere Dekaden dauern, bis sich der optimale Trinkzeitpunkt des jeweiligen Vintage Ports ergeben hat. Im Laufe der Reifung bildet sich beim Vintage Port ein zum Teil beachtliches Depst, daher sollte ein Vintage Port vor dem Genuß immer dekantiert werden.   Hier ein interessanter Link zum Instituto do Vinho do Port.  https://youtu.be/hBvW9RiLGr8      
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                            <updated>2022-04-26T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Einführung in das Thema Portwein</title>
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                                            Der Artikel soll eine erste einfach Einführung in das Thema Portwein bieten. Dabei geht es zunächst darum die verschiedenen Qualitäten und deren Besonderheiten/Finessen vorzustellen.
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                 Portwein, benannt nach der Hafenstadt Porto, ist ein roter oder weißer Süßwein aus dem Dourotal, welches sich östlich von Porto bis zu spanischen Grenze erstreckt. Näheres zum Dourotal finden Sie im Artikel &quot;Geschichte des Portweins&quot;.   Die verschiedenen Qualitätsstufen des Portweins ergeben sich zum einen durch die unterschiedlichen Ausbauvarianten und zum anderen natürlich aus der Qualität des Lesegutes.Für den roten Portwein werden vorwiegend die Rebsorten Tinta Barroca, Tinto Cao, Touriga Francesca, Touriga Nacional und Tinta Roriz verwendet. Der weiße Port wird überwiegend aus Codega, Malvasia Fina und Rabigato verwendet. Um Portwein herzustellen werden in einem ersten Schritt zunächst die Trauben gereingt und dann, analog zum Stilwein, vergoren. Im Verlauf der Gärung wird dann geschmacksneutraler hochprozentiger Weinbrand hinzugegeben, um die Gärung zu stoppen. Dadurch bleibt mehr Zucker zurück und der Wein erhält seine für den Portwein charakteristische Restsüße und den, im Vergleich zum Stilwein, höheren Alkohohlgehalt (zwischen 19% und 22%.&amp;nbsp;  Tawny Port: Der Tawny wird aus roten Trauben erzeugt und dessen charakteristische Farbe  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; (Tawny=Loh-/Bernsteinfarben) erhält der Tanwy durch die 2-3 jährige Reifung im großen&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; Holzfass. Im Anschluss wird er in kleine Holzfässer (die sog. Pipas mit ca. 550L Volumen) &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; umgefüllt. In den kleinen Fässern hat er mehr Kontakt zum Holz, so dass dadurch die typisch  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; nussige Aromatik und die helle Farbe entsteht.   Ruby Port: &amp;nbsp; Der Ruby wird ebenfalls aus roten Trauben erzeugt und er bleibt bis zur Abfüllung im großen  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Holzfass. Durch den geringeren Kontakt mit dem Holz, bleibt die Farbe kräftig rot bzw. purpurr  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; und die beerige, fruchtige Aromatik.  10 Year old Tawny Port: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Der 10 year old Tawny Port wird aus Tawny Ports erzeugt, die im Durchschnitt mindestens 10  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Jahre im Holzfass gereift sind. Durch diese lange Reifung, den damit verbundenn Kontakt mit  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; dem Holz und die Verdunstung konzentrieren sich die Aromen und die Viskosität des Tawny&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ports.  &amp;nbsp;20 Year old Tawny Port:  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Grundsätzlich ist die Erzeugung des 20 Year old Tawny Ports analog zum 10 Year old zu &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; sehen. Eben mit dem Unterschied, dass die Weine 20 Jahre durchschnittliche Reifung &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; hinter sich haben. Bei den 30 Year und 40 Year old Tawnies verhält es sich dann analog.  Colheita Port: Ein Colheita Port ist grundsätzlich auch ein Tawny Port. Der Unterschied zum Tawny besteht  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; darin, dass er mindestens sieben Jahre in der Pipa reifen muss und dass es sich ferner um  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; einen Jahrgangswein handelt. D.h. beim Colheita Port werden nur Trauben aus einer Lese  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; verwendet. Daher tragen Colheita Ports auch immer das Jahr der Ernte auf dem Etikett.  Late Bottled Vintage Ports (LBV): &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Der Late Bottled Vintage Port ist ebenfalls ein Jahrgangswein, so dass auch hier das Erntejahr &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; auf dem Etikett zu finden ist. Er reift i.d.R. 4-6 Jahre und wird dann, bevor er auf die Flasche &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; gezogen wird, filtriert, so dass er kein Depot hat. LBV Ports benötigen im Gegensatz zum  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Vintage Port keine Reifung um ihren Genußzenith zu erreichen, sondern sind sofort trinkreif.   Vintage Port: Die Königsklasse unter den Portweinen. Vintage Ports werden nur in außergewöhnlichen  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; spitzen Jahren erzeugt. Beim Vintage Port wird der Port nach zwei Jahren Reifung mit Depot  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; abgefüllt. Durch das Depot hat der Portwein die Basis für seine Weiterentwicklung und Reifung.  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Vintage Ports reifen in der Flasche und erreichen die Trinkreife nach ca. 10-12 Jahren. Der  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; optimale Trinkgenuss stellt sich jedoch häufig erst nach sehr viel längerer Reifung ein, so dass  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Vintage Ports auch nach vielen Jahren/Jahrzehnten ein Hochgenuß darstellen.   https://youtu.be/hBvW9RiLGr8 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2018-11-21T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der langlebigste Wein der Welt - Madeira - </title>
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                                            Madeira Wein - Herstellung und Historie - 
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                  Der Madeira – Ein raffinierter und eleganter Wein mit nahezu unendlichem Lagerungspotential  
 Der Madeira kommt von der gleichnamigen portugiesischen Insel im Atlantik. Die Insel selbst ist geprägt von unterschiedlichen klimatischen und geologischen Gegebenheiten. Während der Norden regenreich und vergleichsweise kühl ist herrschen im Süden subtropische Temperaturen. Dies hängt damit zusammen, dass die vulkanisch entstanden Insel Madeira durch hohe Gebirgszüge verfügt und so die Temperaturen und der Niederschlag zwischen Nord- und Südinsel stark schwanken. 
 Hinzu kommt, dass durch die steil ansteigenden Berge vergleichsweise geringe Flächen für den Weinanbau zur Verfügung stehen. Die  Madeirer , so heißen die Einheimischen, bauen ihren weltberühmten Wein auf Terrassen an, die zum Teil sehr abgelegen sind und nur geringe Anbauflächen bieten. Im Süden der Insel, in Camaro do Lobos, baute  Henriques &amp;amp; Henriques  mit Hilfe von Bulldozern einen relativ großen, zehn Hektar großen Weinberg. Damit sollte es möglich werden, von der aufwendigen und teuren Handarbeit auf Maschinen umzustellen. Das ist auf Madeira schon eine Besonderheit, da die meisten Weinberge recht klein und oft unzugänglich sind. Die Trauben werden auf Madeira in der Regel daher noch von Hand gelesen. Die Trauben werden meist im Pergola-Stil angebaut da diese Anbauvariante die Trauben vor den starken Winden und den Temperaturschwankungen schützt. Die verschiedenen Sorten werden in verschiedenen Höhen über dem Meeresspiegel angebaut. Boal und Malvasia wachsen am besten in niedrigeren Lagen, während Verdelho und Sercial die höheren Lagen bevorzugen. Die vielseitige und robuste Tinta Negra Mole imitiert die anderen Sorten je nach Höhenlage und je nach Verarbeitung. 
 Die Ernte erfolgt von Hand und beginnt meist Mitte/Ende August. Gelesen wird zuerst die Malvasia-Traube während Sercial am längsten reift. Das klingt paradox, aber da die Sercialtraube viel Säure hat, muss sie einfach so viel Sonne wie möglich für die Entwicklung ihrer Aromen bekommen. Nach der Lese werden die Trauben an die nächste Straße gebracht, von wo aus sie mit dem Lastwagen zur Kelter gefahren werden. Bis in die späten 1970´er Jahre wurden die Trauben noch traditionell mit Füßen in den  Lagares , großen Granitbottichen, und mit Hilfe von Holzpressen ausgepresst. 
 Die Verarbeitung erfolgt heute zum größten Teil maschinell, so dass das traditionelle Treten der Trauben nur noch für Touristen vorgeführt wird. Die Gärung der Trauben wird mit geschmacksneutralem Branntwein gestoppt. Dabei ist der Zeitpunkt der Zugabe abhängig von der Rebsorte. Der Most aus der Malvasia-Traube erhält den Brandy gleich zu Beginn der Gärung, Boal und Verdelho etwa am vierten Tag und Sercial etwa einen Monat nach Beginn der Gärung. Auf diese Weise kann der Winzer den Charakter des Madeira beeinflussen. Je früher die Gärung gestoppt wird, desto süßer bleibt der Madeira. 
 Der so entstandene junge Wein wird anschließend ins sog.  Estufas  weiterbehandelt und im Anschluss, je nach Qualität, für mehrere Jahre im Fass gelagert. In den Estufas wird der Wein auf eine Temperatur von rund 50° Celsius erhitzt und dann über einen Zeitraum von rund 3 Monaten auf dieser Temperatur gehalten. Da die Erwärmung auf diese Weise ziemlich schnell geht karamellisiert ein Teil des Weins. Aus diesem Vorgang kommt der typisch leicht angebrannte (und manchmal auch bittere) Geschmack der niedrigeren Qualitäten des Madeira-Weins. Die besseren Madeira-Qualitäten werden in großen Holzfässern in einem beheizten Raum aufbewahrt. Die besten Weine werden im sog.  Canteiro-Verfahren  erzeugt. Die Fässer mit dem jungen angereicherten Wein werden auf das Dach gebracht, wo sie der Sonnenhitze ausgesetzt werden. Der Balken, der die Fässer trägt, wird Canteiro genannt und gibt dieser Methode seinen Namen. Als ein Beispiel hat das Gebäude von Henriques &amp;amp; Henriques in Camara do Lobos eine riesige Fensterfront nach Süden, um so viel Hitze wie möglich zu bekommen. Weine, die mit der Canteiro-Methode behandelt werden, zeigen nicht so viel Karamell, sondern einen frisch-fruchtigen Geschmack. Aber Canteiro-Weine brauchen viel mehr Zeit, um sich zu entwickeln. Als Faustregel gilt, 5 Jahre Canteiro gleich 3 Monate Estufa. Sobald der Wein in der Estufa oder dem Fass ist, wird er vom  Madeira Wine Institute  versiegelt und sein Inhalt registriert. 
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                            <updated>2018-01-27T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Geschichte des Portweins </title>
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                                            Entstehung und Herkunft des Portweins 
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                 Lange bevor die Römer die Herrschaft über iberische Halbinsel übernahmen gab es im Dourotal bereits Weinberge. Der Weinbau im Dourotal hat somit eine mehr als 2000jährige Tradition, die lediglich durch die Regentschaft der muslimischen Mauren unterbrochen wurde. Nachdem im 12. Jahrhundert das Königreich Portugal gegründet wurde, und damit Adelsverbindung in ganz Europa entstanden waren, nahm der Handel mit den europäischen Nachbarn zu. Insbesondere Frankreich, England und Holland gehörten zu den großen Handelspartnern. Nachdem sich im hunderjährigen Krieg Frankreich und England um die Vorherrschaft in Europa stritten, wurden die einstmals sehr beliebten französischen Weine in England mit einem Handelsembargo belegt. Somit musste man sich in England nach einem adäquaten Ersatz umsehen und wurde bei den Portugiesen fündig. Die Weine aus dem Dourotal wurden dann über Porto nach Plymouth oder Southhampton verschifft. In England wurden sie dann als Portwine bekannt, da sie von Porto aus ihre Reise antraten.&amp;nbsp;  Aufgrund der langen Seereisen suchte man nach einer Möglichkeit die Weine haltbarer zu machen und stieß man auf die Möglichkeit der Vinifizierung. Hierbei wird dem Wein geschmacksneutraler Branntwein zugefügt, was dazu führt, dass die Gärung gestoppt wird und der (Port-) Wein so eine höhere Restsüße behält.&amp;nbsp;  Als nahezu unbestritten gilt, dass der Portwein seinen Siegeszug um die Welt von einem kleinen Kloster in Lamego aus antrat. Die hier ansässigen Mönche fügten dem Wein noch während des Gärvorgangs Branntwein hinzu und machten ihn so länger haltbar. Erstmals historisch belegt wurde diese Praxis durch einen englischer Kaufmann und Weinhändler, der im Jahr 1678 bei den Mönchen zu Gast war und dieser Praxis als Augenzeuge beiwohnte.  Durch diese Vinifizierung wurden die Weine nun haltbarer und süßer. Die Weine wurden so zu einer Spezialität und die Engländer entdeckten ihre Liebe für diesen Süßwein und nahmen große Mengen der Produktion ab. Mit Portwein war damals viel Geld zu verdienen und so kamen einige Winzer auf die Idee die tiefrote Farbe mit Holundsaft zu erzeugen und minderwertige Weine aus anderen Regionen zu verwenden. Dies führte zu einem Vertrauensverlust in den Hauptmärkten und der Absatz brach in den 1730´er Jahren spürbarb ein und führte zu einem regelrechten Preisverfall. Erst im Jahre 1756 gelang es das Vertrauen in die Qualität des Portweins wiederherzustellen. Das Jahr war die Geburtsstunde der  &quot;Companhia Geral da Agriculturados Vinhos do Alto Douro&quot; . Die Companhia war ein staatliches Institut, dass das Export- und Branntweinmonopol in Portugal besaß und damit zum &quot;Wächter&quot; der Qualität der Portweine wurde. Dieses Institut gibt es mit neuer Bezeichnung noch heute und firmiert unter dem Namen &quot; Instituto do Vinho do Porto&quot;  (www.ivdp.pt). Dieses Institut war und ist der Schlüssel zum Erfolg der Portweine und seine Gründung geht zurück auf den damaligen Premierminister von Portugal, den Marquis do Pombal. Der Marquis erkannte früh, dass die Qualität der Portweine der Schlüssel zum Erfolg waren. Daher grünGemeinsam mit den Winzern im Dourotal steckte er eine Region ab, aus der künftig die Portweine kommen mussten. Mit dieser Demarkationslinie entstand das erste gesetzlich geschützte Weinanbaugebiet der Welt. Die Weinberge wurden ebenfalls nach Bodenbeschaffenheit, Klima und Ausrichtung klassifiziert. Weiterhin wurden die Holunderbüsche im Norden Portugals gerodet, so dass die Panscher keinen Zugang mehr zu dem Färbemittel hatten. Das Instituto do Vinho do Porto kontrolliert seit 1756 bis heute die Qualität der Portweine und überwacht deren Herstellung, Vinifizierung und Export.   Seinen Status als Getränkeklassiker verdankt der Portwein den großen Handelsnationen der Welt. Allen voran den Engländern die den Portwein über viele Jahre schätzen lernten und auch in den Kolonien nicht darauf verzichten wollten. Im Windschatten der Kolonialisierung wurde der Portwein so auf allen Kontinenten bekannt, geschätzt und begehrt. &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2016-10-30T00:00:00+02:00</updated>
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