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            <title type="text">Portwein Jahrgang 2017</title>
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                                            Hervorragende Weine aus 2017 im Dourotal. Vintage Port 2017 unbedingt probieren. 
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 Die Ernte und damit der Jahrgang 2017 war insgesamt sehr gut. Die Bedingungen während des Wachstums der Reben und während der Ernte waren günstig, was zu einer qualitativ hochwertigen Ernte führte. Insbesondere Graham´s Port und Taylor´s Port meldeten sehr gute Ernteergebnisse auf ihren Quinto do Bomfim, Quinta dos Malvedos bzw. Quinta de Vargellas. Die Weine aus diesem Jahrgang sind insgesamt bei nahezu allen Winzern sehr fruchtig, gut strukturiert und bieten damit Alterungspotential. Wenn Sie einen Portwein des Jahrgangs 2017 finden, könnte es eine großartige Ergänzung zu Ihrer Sammlung sein oder einen besonderen Genuß für einen besonderen Anlass bieten. 
 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2024-03-17T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Lese 2018 - Eine Reise zu Taylor´s Quinta de Vargellas im Dourotal </title>
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                                            Die Ernte 2018 - Eine &quot;Lesereise&quot; zu Taylor´s Quinta de Vargellas im Dourotal 
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                 Am 24.09.2018 war es endlich soweit. Die lang geplante Reise zur Quinta de Vargellas von Taylor´s startet planmäßig mit der Ankunft in Porto am späten vormittag. Endlich wieder in Portugal, denke ich und genieße die 35°C Grad und freue mich auf die Verlängerung des, auch in Deutschland, grandiosen Sommers. Anschließend geht es mit einem kleinen Bus von Porto über die zahlreichen Brücken im zerklüfteten Nordportugal zur Quinta de Vargellas. Die Quinta liegt im Douro Superiore und ist eine, wenn nicht die berühmteste Quinta von Taylor´s. Die Fahrt dauert etwa vier Stunden. Auf den gut ausgebauten Fernstraßen geht es anfangs schnell voran, aber abseits der Schnellstraße zeigt sich das ursprüngliche Portugal. Kleine Ortschaften liegen malerisch am Ufer des Douro und der Anblick täuscht darüber hinweg, dass es für die Wein- und Olivenbauern seit Jahrhunderten harte Arbeit ist, dem kargen und schroffen Boden hervorragende Weine und Oliven abzutrotzen. Kurz hinter Regua überqueren wir den Douro direkt am Wasserkraftwerk, dass seit Anfang der 1970´er Jahre die Region mit Strom versorgt. Weiter geht es am Südufer des Douro bis wir Pinhao erreichen. Hier kürzen wir über die N222 ab und fahren über den Bergkamm bis Sao Joao de Pesqueira und fahren dann wieder hinunter zum Douro. Vorbei an der Quinta da Valeira, der Quinta do Cachao und den Weinbergen von Quevedo Port erreichen wir, nach abenteuerlicher Fahrt über staubige Straßen die Quinta de Vargellas. Atemberaubend! Die Quinta aus dem 19. Jahrhundert hat sich über die Jahrhunderte den Charme eines kleinen Familienweingutes bewahrt. Modernisierungen wurden behutsam vorgenommen, um den ursprünglichen Charakter des Hauses zu erhalten. Zur Begrüssung bekommen wir von Amanda, einer sehr charmanten und höflichen Mitarbeiterin von Taylor´s einen Portonic auf Eis. Das tut gut nach der langen anstrengende Fahrt und der staubtrockene Taylor´s Chip Dry, gepaart mit Tonic, Minze, Limette und Eis weckt bei uns allen die Lebensgeister und mach neugierig auf das was vor uns liegt. Nach der Begrüßung mit Portonic und Mandelkuchen geht es erst einmal aufs Zimmer, um nach der Fahrt ein wenig zu entspannen. Meine Neugier treibt mich doch recht schnell wieder aus dem Haus und bei einem Streifzug durch die Weinberge wird mir klar, warum hier die besten Trauben ihren Platz haben. Die Ausrichtung und Neigung der Weinberge, das Terroir und die unmittelbare Nähe zum Douro bieten ideale Bedingungen. Hier bestätigt sich noch einmal das guter Wein leiden muss, denn im Sommer herrscht hier eine Gluthitze von über 40°C und die Niederschläge sind übersichtlich. Dies führt dazu, dass die Trauben (angebaut werden hier Touriga Francesca, Tinta Barroca, Touriga Francesca und Tinta Roriz) klein und kompakt bleiben und sich die Aromen stark konzentrieren. Da wir bereits mitten in der Lese sind gestatte ich mir nur eine kleine Kostprobe der Trauben und kehre nach zwei Stunden wieder zur Quinta zurück. Hier sind nun die Vorbereitungen für das Abendessen abgeschlossen und wir nehmen noch einen kleinen Aperitif im Salon. Das Dinner ist grandios und die regionalen Gerichte werden umrahmt von Stilweinen der Region. Da Taylor´s sich ausschließlich auf Portwein konzentriert genießen wir hier&amp;nbsp; zur Vorspeise eine fruchtigen Weißwein der Quinta de Solheita aus dem Minho. Zum Hauptgang einen kräftigen roten aus dem Hause der Quinta do Crasto, den Crasto Superior 2015. Ein frischer und sehr ausgewogener Roter mit einem kräftigen Körper. Gerade richtig für die deftigen portugiesischen Gerichte, die gerne auch kräftigt mit Kräutern gewürzt sind. Zum Dessert dann einer meiner Lieblingsportweine, der 20 Year old Tawny Port von Taylors. Grandios zu Cremé Brulée und dem danach gerichten portugiesischen Käse. Portugal hat übrigens auch interessanten Käse zu bieten. Aufgrund der Topografie und der kargen Böden wird hier vorwiegend Ziegenkäse erzeugt, der mit seinen kräftigen Aromen ganz hervorragend zum Taylor´s 20 Year old passt. Nach dem Dinner kommt das Highlight des Abends. Wir werden gemeinsam mit den Pflückern, alles Menschen aus der Region die zur Lese zum Teil seit Generationen bei Taylor´s kommen, im Lagar die Trauben treten. Darauf habe ich mich schon seit der Buchung der Reise gefreut, denn das Treten mit den Füßen wurde bei vielen Winzern durch maschinelle Pressung abgelöst. Taylors Port ist einer der wenigen Porthersteller die an der traditionellen Methode festhalten, da dies die sanfteste Art ist die Trauben zu pressen. Beim maschinellen pressen besteht immer die Gefahr, dass auch Traubenkerne zerdrückt werden und damit die Gerbstoffe in die Maische kommen und hier zuviel Bitterstoffe entstehen. Das kann mit menschlichen Füßen nicht passieren und damit wird der Grundstein für die ausgewogenen und klar strukturierten Portweine von Taylor´s gelegt. Nach getaner Arbeit genießen wir noch einen 30 Year Old Tawny Port auf der Terrasse und blicken auf den sich still dahinschlengelnden Douro. Dieser Abend wird unvergesslich bleiben, gerade auch weil man in diesem abgelegen Tal nichts hört, außer der Musik von Paolo der mit einer Mischung aus landestypischen Liedern und Evergreens dafür sorgt, das die Stimmung im Lagar nie abreist. Traumhaft.   Der nächste Tag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück bevor wir zur Quinta Terra Feita aufbrechen. Einer weiteren Quinta von Taylor´s Port die in der Nähe von Pinhao liegt. Hier ist auch die moderne Kellerei von Taylor´s nebst einem Lager mit über 2.000 Pipas, den kleinen rund 500-600 Liter fassenden Holzfässern. Auch eine Küferei ist hier untergebracht, da die Fässer für die Weine ebenfalls selbst hergestellt werden. Auf der Qta. Terra Feita werden auch die Trauben von den umliegenden Weingütern gepresst die bereits seit vielen Jahrzehnten und zum Teil Jahrhunderten ihre Trauben an Taylor´s Port verkaufen. Im Laufe der Jahre hat man eine ausgeklügelte Logistik entwickelt, um die Frische der Trauben bei der Pressung zu optimieren. So wurde mittels eines GPS Systems die Anliegerung der Trauben während der Lese terminlich so abgestimmt, dass die kleinen LKW und Pickups nicht mehr vor der Kellerei warten müssen. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass das Lesegut zum Teil in den Behältern gegoren war und damit die hohen Qualitätsstandards nicht mehr erfüllte. Die Trauben wurden dann vernichtet. Heute sorgt das System dafür, dass die Lieferungen genau abgestimmt kommen und es keine Wartezeiten mehr gibt. Nachdem wir noch eine Führung durch die temperierten Lagerhallen genießen durften ging es weiter nach Porto.   In Porto logierten wir im Yeatman Hotel in Vila Nova de Gaia. Das Hotel hat sich dem Portwein verschrieben und bietet einen atemberaubenden Blick über Vila Nova de Gaia auf die gegenüberliegende Stadt Porto. Das Portwein in diesem Hause eine besondere Rolle spielt wird direkt beim Check-In deutlich, denn jedes Zimmer ist einem Portweinhaus, einem Portwein-Shipper oder einer Quinta gewidmet. Liebevoll eingerichtet und mit einem Auge für Details kann man sich hier dem Thema Portwein auf verschiedenste Arten nähern. Zum einen mit einem Rundgang durch das unmittelbar am Hotel beginnende &quot;Portweinviertel&quot; Vila Nova de Gaia. Alle nahmhaften Portweinhersteller haben hier ihre Lagerräume und bieten neben Führungen durch die Lagerkeller natürlich auch Verkostungen und Shops an. Zum anderen kann man sich dem Thema auch in dem mit zwei Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurant &quot;The Yeatman&quot; nähern. Ricardo Costa zeichnet hier als Küchenchef verantwortlich und begeistert seine Gäste mit seinen kulinarischen Ideen.  Nach einem wirklich hervorragenden Dinner konnten wir den Abend auf der Terrasse des Yeatman mit Blick auf das beleuchtete Porto beschließen.   Nach einem hervorragenden Frühstück folgte eine Führung durch die Lagerkeller von Taylor´s Port in Vila Nova de Gaia mit anschließender Verkostung. Bei der Verkostung konnten wir zum einen die gesamte Linie der Aged Tawny Ports (10,20,30 und 40 Year old Tawny Port) und zum anderen die Ruby Linie (Ruby Reserve Selected, LBV 2013, Vintage Port 1985, Vintage Port 2016 und Qta. de Vargellas Single Quinta Vintage 2005) verkosten. Hier konnten wir das Potential des 2016´er Jahrgangs noch einmal bestätigen.   Die Führung ist wirklich empfehlenswert, da hier eindrucksvoll Zeugnis der Geschichte des Portweins abgelegt wird. Angfangen von der Deklarierung durch den Marquis de Pombal über die Vernichtung nahezu aller Weinberge durch die aus den USA eingeschleppte Phylloxera Plage im 19. Jahrhundert bis heute. Sehr ansprechend dargestellt und man kann sich sowohl mit dem Audioguide als auch mit einer Führung einen guten Eindruck verschaffen.   Leider war nach dem Lunch schon wieder die Rückreise nach Deutschland auf der Agenda und nachdem wir uns sehr herzlich von unseren lieben portugiesichen Freunden verabschiedet hatten, ging es zum Flughafen von wo aus wir zurück in die rund 15°C Grad kalte Heimat antraten. Auch wenn es nur ein paar Tage waren, so werden mir viele Eindrücke für immer im Gedächtnis bleiben.   Tchau Portugal! 
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                            <updated>2018-10-07T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Feige sein, glücklich sein - Ein tolles Rezept mit Portwein für Feigen Galette</title>
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                                            Ein leichtes sommerliches Rezept aus der bretonischen Küche. 
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                 Ein etwas anderes Feigenrezept für den ambitionierten (Hobby-)Koch..... Gefunden in der Süddeutschen Zeitung.&amp;nbsp; http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46318/Feigen-Galette&amp;nbsp;  Viel Freude beim Nachkochen &amp;amp; Genießen!!&amp;nbsp; 
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                            <updated>2017-08-29T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Übersicht der verschiedenen Portweinkeller in Porto</title>
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                                            Übersicht der verschiedenen Portweinhäuser bzw. Portweinkeller
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                <![CDATA[
                 Hallo liebe Portfreundinnen und -freunde!   Wen es in der nächsten Zeit einmal nach Porto zieht,der sollte bei seinem Aufenthalt auf jeden Fall einmal einen (oder mehrere) Besuche in einem der zum Teil jahrhundertealten Lagerhäuser der Portweinhäuser einplanen. Ein Kunde fragte mich einmal nach einer Übersicht und ich konnte ihm schon einige empfehlenswerte Adressen nennen. Ich habe mich aber im Anschluss einmal auf die Suche nach einer&amp;nbsp; aktuellen und unkomplizierten Übersicht gemacht, damit ihr euch auch gut zurechtfindet. Unter dem u.a. Link bin ich dann auch fündig geworden. Dort findet Ihr eine dynamische Karte und könnte euch auf euren Besuch entsprechend vorbereiten und vielleicht besser planen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ich der Besuch und eine Portweinverkostung in jedem Fall lohnt! Man erfährt (fast) alles über Port und bekommt dann noch die spezifische Geschichte des Portweinhauses erläutert. Am Ende darf natürlich eine Degustation mit einer Auswahl an Ports aus dem jeweiligen Haus nicht fehlen! 
 Hier also der Link: http://www.cavesvinhodoporto.com/eng_maproad.html 
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                            <updated>2017-08-02T18:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Das umfassenste deutsche Werk zum Thema Portwein </title>
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                                            Axel Probst stellt sein neues Portweinbuch. Es ist das bisher umfassendste Werk in deutscher Sprache. 
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                <![CDATA[
                 Axel Probst stellt sein neues Portweinbuch vor. Es ist das bisher umfassendste Werk in deutscher Sprache. Auf über 400 Seiten erzähtl Axel Probst alles zur Geschichte, zur Herkunft und Herstellung des Portweins und der mit dieser Geschichte eng verwobenen Portweinhäuser. Das Buch ist reich illustriert und bietet sowohl dem Einsteiger, als auch dem fortgeschrittenen (Port-)Weinfreund einen gleichermaßen unterhaltsamen wie kompetenten Einblick in diese in Deutschland doch noch weitgehend unbekannte Portweinwelt.  Mehr zum Thema Portwein und natürlich auch eine Bestellmöglichkeit für das Buch finden Sie unter:  http://worldofport.de/Buch.html 
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                            <updated>2017-07-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">War der Jahrgang 2015 ein Vintage Jahr? Wir werden es erfahren......</title>
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                                            Das Erntejahr am Douro im Jahr des Herren 2015 in Wort und Bild.
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                <![CDATA[
                 Hier beurteilen Dirk van Niepoort &amp;amp; Co. das Jahr 2015.   https://www.youtube.com/watch?v=zomvyFb1WZ4 
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                            <updated>2017-05-09T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Stadt des Portweins - Porto - </title>
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                                            Impressionen aus Porto 
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                <![CDATA[
                 Fast schon traditionell fahren wir im Februar/März nach Porto, um unsere Freunde und Kollegen zu besuchen. Es ist eine Jahreszeit, in der es oft noch recht kühl und wechselhaft ist, und in der die Einheimischen die Stadt noch für sich haben. Ab April strömen wieder mehr Touristen in die Stadt und sorgen insbesondere bei den Portweinhäusern in Vila Nova de Gaia für lange Warteschlangen. Es war auch in diesem Jahr wieder sehr schön und wir möchten euch mit den Bildern ein wenig Lust auf die Stadt machen, die auch zu dieser Jahreszeit ihren Charme hat. Wer sich, natürlich neben Portwein, auch für Geschichte, Kultur und Architektur interessiert findet in der Altstadt von Porto fast an jeder Straßenecke etwas Sehenswertes.   Wir waren in diesem Jahr noch einmal bei Ferreira Port und haben uns eine lange Führung gegönnt, die wieder einmal sehr informativ und unerhaltsam war. Die Räumlichkeiten sind wirklich schön renoviert worden und es ist immer einen Besuch wert, wenn man mehr über die Historie und Herstellung von Portwein erfahren möchte.   Viel Freude beim Schauen. 
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                            <updated>2017-02-18T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Douro - Die Wiege des Portweins </title>
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                <![CDATA[
                
                                            Der Douro-Fluss 
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                <![CDATA[
                 Der Douro hat im sich im Laufe der Jahrhunderte tief in die Seele Portugals und Nordspaniens eingegraben. Seine Quelle liegt auf rund 2010 Höhenmetern in der spanischen Provinz Soria von wo aus er sich rund 900 km durch Nordspanien und den Norden Portugals schlängelt bevor er in Porto in den Atlantik mündet. Dabei ist der Douro die Lebensader im Norden der Iberischen Halbinsel und versorgt vor allem die zahlreichen Weingüter entlang des Flusses sowohl mit Frischwasser als auch mit Sedimenten.  Entlang des Douro und seiner zwölf Zuflüsse hat sich eine einzigartige (Wein-)Kulturlandschaft entwickelt, die als das älteste geschützte Weinbaugebiet in den Geschichtsbüchern zu finden ist. Dies ist das Land von dem aus der Portwein seinen Siegeszug über die ganze Welt angetreten hat. Im Jahr 1756 gründete der Marquês de Pombal die &quot;Real Companhia das Vinhas do Alto Douro&quot; mit dem Ziel die Qualität der Portweine zu kontrollieren und auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Dazu wurde das Weinanbaugebiet aus dem die Trauben für den Portwein noch heute stammen eingegrenzt und gleichzeitig auch qualitativ bewertet. Entlang des Douro stromaufwärts beginnt die Region &quot;Baixo Corgo&quot; rund um das Städtchen Peso da Regua mit seinen rund 17.000 Einwohner. Die Quintas in dieser Region, wie etwa die Quinta do Côtto oder die Quinta da Pacheca produzieren die etwas leichter zugänglichen und jung zu trinkenden Portweine, wie etwa Tawny Ports. Weiter stromaufwärts erreicht man auf Höhe von Pinhao das &quot;Cima Corgo&quot;, das sog. obere Corgo. Hier finden sich zahlreiche der bekanntesten Quintas nahmhafter Winzer. Neben der weltbekannten Quinta do Bomfim (Symington Family) finden sich hier Quintas von Taylors Port (Terra Feita), Sandeman (Quinta do Seixo), Graham´s Port (Quinta dos Malvedos) und viele weitere mehr. Im Cima Corgo werden die Trauben für große Vintage Ports angebaut und so verwundert es nicht, dass man in dieser Region alle namhaften Winzer Portugals findet.  Im Douro Superior, dem stromaufwärts nördlichsten Teil des portugiesischen Douro, findet man die höchstgelegenen Weinberge im Dourotal. Die Trauben die hier gedeihen sind aufgrund der Topographie überwiegend handverlesen da der Einsatz von Maschinen nur bedingt möglich ist. Die&amp;nbsp; ausergewöhlich gute Lage, das Terroir und die Menschen, die seit vielen Hundert Jahren den Wein von Hand lesen und nach alter Väter Sitte in den Lagares mit &quot;Füßen treten&quot; machen die Portweine aus diesem Teil des Douro zu den gefragtesten und besten Weinen weltweit. Hier befindet sich die Quinta de Vargellas von Taylor´s Port, die Quinta do Vesuvio von Symington und auch die Quinta da Ervamoira von Ramos Pinto. Alle diese Weingüter und noch viele mehr lassen sich entspannt vom Boot aus oder mit der Bahn entdecken. Die Trasse der Bahn führt in weiten Teilen direkt am Douro entlang, so dass auch eine Reise mit der Bahn immer wieder durch Blick auf den Fluss und seine wirklich atemberaubenden Berge fasziniert.  
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            <title type="text">Vintage 2011 - Ein Jahrhunderjahrgang ?</title>
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                                            Ein Jahrhundertjahrgang 
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                 Für die Qualität eines Weines sind viele Parameter verantwortlich. Die Beschaffenheit des Bodens, die Witterung während der Reifung und natürlich die Sorgfalt und das Wissen mit denen die Trauben weiterverarbeitet werden. Nur wenn alle Bedingungen ideal sind, kann ein großer oder sogar ein Jahrhundertwein entstehen.  2011 könnte für die Winzer im Dourotal,&amp;nbsp; dem traditionsreichen Weinanbaugebiet im Nordosten Portugals, ein solches Jahr sein. Traditionell wird im September geerntet so dass die drei Monate vor der Lese einen besonders großen Einfluss auf die Qualität haben. Der   Juli und August waren vergleichsweise trocken und erst gegen Ende August sorgten vereinzelte Schauer &quot;für Abkühlung&quot;.&amp;nbsp; Der Jahrgang 2011 wurde nicht nur durch die 100 Parker-Punkte für Dow´s Vintage 2011 unterstrichen, sondern durch ein insgesamt qualitativ hochwertige Weinjahr. Nahezu alle namhaften Weingüter deklarierten 2011 zum Vintage Jahrgang. Neben Dow´s auch Taylor´s, Graham´s, Niepoort, Ramos Pinto und viele weitere.  Paul Symington, der als Geschäftsführer der Symington Familiy für zahlreiche namhafte Weingüter verantwortlich zeichnet, vergleicht den Jahrgang 2011 bereits heute mit dem ebenfalls außergewöhnlich guten Jahrgang 1963. Andere Experten und Weinkenner nennen ihn sogar in einem Atemzug mit dem grandiosen Jahrgang 1945.   Zweifellos sind in 2011 fulminante Vintage Ports erzeugt worden und es empfiehlt sich für jeden Weinliebhaber ein paar Flaschen in den Keller zu packen.       
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